Thursday, December 1, 2016

Der Wunschtraum: ein Pakt mit "zivilisierten Moslems"

zivilisierteMichael Klonovsky schlägt in seinem Artikel „Zivilisierte zuerst“ ein Bündnis zwischen den deutschen Nichtmoslems mit den 50 Prozent der hier lebenden zivilisierten Moslems gegen die 50 Prozent hier lebenden nicht zivilisierten Moslems vor. Schon die Aufteilung muß einen stutzig machen. 50 Prozent der hier lebenden Moslems sollen zivilisiert sein, die anderen 50 Prozent nicht. Ist das so? Wer gehört zu welcher Gruppe, und wer sollen unsere zukünftigen Bündnispartner gegen die anderen, die nicht zivilisierten Moslems sein? 
(Eine Replik von Daniel Rossmann)
Hier einige Bündniskandidaten:
Betül Ulusoy
Ulusoy ist Vertreterin einer Generation von leistungswilligen, loyalitätsfähigen, aber sehr religiösen Migranten. So die Zeitung „DIE WELT“. Sie ist Juristin, hat hier also unser Rechtssystem studiert und ihr Rechtsreferendariat gemacht. Das spricht absolut für Integration oder? Wäre sie nicht eine ideale Bündnispartnerin? Später wurde über Betül Ulusoy wie folgt berichtet:
Betül Ulusoy ist eine aus Talkshows bekannte junge Christdemokratin, die juristisch durchgesetzt hatte, während eines Referendariats im Bezirksamt Neukölln ein Kopftuch tragen zu dürfen. Nach dem gescheiterten Putsch gegen Erdogan im Juli twitterte sie: „Alles hat doch sein Gutes: Zumindest kann jetzt die Säuberung vom Schmutz erfolgen.“
Aydan Özoguz
Özoguz hat es bis zur Integrationsministerin geschafft. Noch integrierter geht es kaum, als daß einer Türkin in einem fremden Land, in Deutschland, vom Deutschen Volk Regierungsverantwortung anvertraut wird. Sie genießt hohe Anerkennung in ihrer Partei, der SPD und sogar beim politischen Gegner. Seit 2011 ist sie eine von sechs stellvertretenden Vorsitzenden der Bundes-SPD. Bei der Bundestagswahl 2013 wurde sie erneut in ihrem Wahlkreis Wandsbeck als Direktkandidatin in den Bundestag gewählt. Im März 2011 riet sie in dieser Funktion den deutschen Muslimen, die von Innenminister Hans-Peter Friedrich einberufene Deutsche Islamkonferenz zu boykottieren, weil Friedrich diese zu einer „Sicherheits-Partnerschaft“ mit dem Staat gegen Islamisten erklärt hatte. Anfang November 2016 sprach sie sich gegen ein generelles Verbot von Kinderehen aus, da es junge Frauen im Einzelfall „ins soziale Abseits drängen“ könne. Im November 2016 kritisierte sie die Sicherheitsbehörden bei ihrem Vorgehen gegen die verbotene Gruppierung „Die wahre Religion“, die hinter der Koranverteilungskampagne „LIES!“ in Deutschland stand, und verlangte ein Handeln mit „Augenmaß“.
Cemile Giousouf
Giousouf gehört dem „Leadership-Programm“ der Bertelsmann-Stiftung an, einem Netzwerk für Führungskräfte aus Migrantenverbänden. Giousouf ist seit 2011 Mitglied im Bundesnetzwerk Integration der Bundesgeschäftsstelle der CDU Deutschlands und dort für die strukturelle Entwicklung zuständig. Des Weiteren gehört sie dem „Netzwerk Integration“ der Konrad-Adenauer-Stiftung an und vertritt das DTF in der Steuerungsgruppe „Zukunftsforum Islam“ der Bundeszentrale für politische Bildung. Am 30. Juni 2012 wurde sie auf dem 34. Parteitag der CDU Nordrhein-Westfalen in Krefeld in den Landesvorstand der CDU Nordrhein-Westfalen gewählt. Sie erhielt 61 % der Delegiertenstimmen und erzielte das drittbeste Ergebnis als Beisitzerin. Im 18. Deutschen Bundestag ist sie Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung und Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Kann man sich vorstellen daß so jemand nicht zivilisiert und bestens integriert ist? 
Cemile Giousouf unterhält Kontakt zu der vom Verfassungsschutz beobachteten islamischen Gruppe Milli Görüs und hat sich inzwischen als Verehrerin und Verteidigerin des türkischen Diktators Erdogan in bestimmten Kreisen einen gewissen Ruf erworben. Über die AfD sagt sie:
„Die AfD will unser Grundgesetz und die Gesellschaft grundlegend verändern und in die Vergangenheit katapultieren. Es ist die AfD, die Deutschland zu Saudi-Arabien machen will, nicht Memet, der bei Opel arbeitet.“
Bilkay Öney (SPD) ist Mitglied in folgenden Organisationen:
• German-American-Young-Leader der Atlantik-Brücke e. V. (2003)
• World-Young-Business-Achiever (WYBA) Finalistin Deutschland (2003)
• Mitglied der Bundesversammlung zur Wahl des deutschen Bundespräsidenten 2004
• European-Young-Leader der Atlantik-Brücke e. V. (2005)
• German-Israeli-Young-Leader der Bertelsmann-Stiftung (2008)
• Marshall-Memorial-Fellow des German Marshall Fund (2009)
• Bund Deutscher PfadfinderInnen
• Mitglied im Beirat von Türkiyemspor Berlin (bis zur Beiratsauflösung)
und war in der grün-roten Regierung in Baden-Württemberg unter Winfried Kretschmann Integrationsministerin. Noch zivilisierter und integrierter geht es kaum noch. 
Öney setzte sich als erste Staatsministerin eines Bundeslandes im Bundesrat für die doppelte Staatsbürgerschaft ein. Die Schwierigkeiten der deutschen Behörden, die Anschlagspläne und Mordserie der rechtsextremistischen Terrorzelle NSU frühzeitig und umfassend aufzudecken, seien nach Öney auch mit der Existenz eines „tiefen Staates“ in Deutschland zu erklären.
Wikipedia schreibt über sie:
„In der Flüchtlingskrise zählt Öney zu den Stützen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Selbst die CDU zollt Respekt“. Öney wirbt in Bürgerversammlungen selber für die Regierungspolitik in der Flüchtlingsunterbringungsfrage und sucht dabei auch „den Schulterschluss mit der CDU.“ 
Lamya Kaddor 
Am 8. November 2009 wurde Lamya Kaddor mit dem Förderpreis des Rotary Clubs ausgezeichnet. Der Laudator Michael Rubinstein, Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Duisburg, Mülheim/Ruhr, Oberhausen, betonte den Einsatz Kaddors für das interreligiöse Gespräch und einen liberalen, aufgeklärten Islam. Kaddor versuche immer wieder „Vorurteile abzubauen und Brücken aufzubauen“.
2009 wurde das von Kaddor initiierte und zusammen mit Rabeya Müller und Harry Harun Behr herausgegebene Schulbuch Saphir 5/6 auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Ehrenpreis des Best European Schoolbook Award 2009 ausgezeichnet. Zur Begründung hieß es: 
Anerkannt wird, dass Saphir den Islam verständlich und klar darstellt, die Themen mit dem Alltag der jungen Menschen in Deutschland verbindet und Bezüge zu anderen Religionen herstellt.
Das Buch erschien im August 2008 als erstes deutschsprachiges Schulbuch für Islamkunde an öffentlichen Schulen. Es war das erste Schulbuch, das von deutschen Kultusministerien der Bundesländer für diesen Unterricht genehmigt wurde. Seit 2008 wird es in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Niedersachsen und Bremen eingesetzt. Das Buch wird vom Münchner Kösel-Verlag verlegt. Eine Vielzahl von Pädagogen und Islamwissenschaftlern wirkten als Autoren an dem Buch mit, das inhaltlich mit Abbildungen, Graphiken, Fotos, Kalligraphien und Texten arbeitet. Das Buch erhielt ein großes Medienecho.
Am 30. Oktober 2010 wurde sie in Madrid zu einer der einflussreichsten muslimischen Frauen Europas gewählt. Im Rahmen einer Gala mit Cherie Blair, der Rechtsanwältin und Ehefrau des früheren britischen Premierministers Tony Blair als Festrednerin, erhielt sie den erstmals vergebenen European Muslim Woman of Influence Award.
Am 30. November 2011 zeichnete die Bundesregierung Lamya Kaddor mit der Integrationsmedaille aus. Staatsministerin Maria Böhmer überreichte ihr den Preis während einer Feierstunde im Bundeskanzleramt in Berlin. Mit der Medaille werden Personen geehrt, die sich durch herausragendes persönliches Engagement in besonderer Weise um die Integration verdient gemacht haben. 
Am 18. Februar 2015 verlieh der Landesverband Schleswig-Holstein des Bundes Deutscher Kriminalbeamter Lamya Kaddor für ihr Engagement im Einsatz gegen Radikalisierung und für besondere Verdienste in der Kriminalitätsbekämpfung (gegen Islamismus) die „Nick-Knatterton-Mütze“. 2016 erhielt sie den Literaturpreis Das politische Buch der Friedrich-Ebert-Stiftung für „Zum Töten bereit. Warum deutsche Jugendliche in den Dschihad ziehen.“ Der Preis zählt nach Angaben der Organisatoren zu den wichtigsten Sachbuchpreisen im deutschen Sprachraum und ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Jury würdigt das Buch als herausragend. Es leiste einen wichtigen Beitrag zu den hochaktuellen Debatten um Integration, Vermeidung von Radikalisierung und das Zusammenleben in der Zuwanderungsgesellschaft.
2016 wurde Kaddor ferner mit dem Integrationspreis der Stiftung Apfelbaum ausgezeichnet. Der Preis wurde ihr für „ihren Einsatz für den Abbau von Vorurteilen und den interreligiösen Dialog“ verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert. Unter den früheren Preisträgern der Stiftung Apfelbaum sind Hans Küng, Alice Schwarzer, Rupert Neudeck, Kurt Biedenkopf, Hanns-Dieter Hüsch und Johannes Rau.
2016 sprachen ihr die Novitas BKK und die Stadt Duisburg den Duisburger Integrationspreis zu. Zur Begründung heißt es: 
„Die als Tochter syrischer Einwanderer im westfälischen Ahlen geborene Kaddor tritt in zahlreichen Büchern sowie als Gründerin und 1. Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes e. V. für ein grundgesetzkonformes Islamverständnis ein – ja, sie belegt, dass sich die Anerkennung des Grundgesetzes und die Anerkennung des Korans nicht ausschließen.“
Der Preis wird seit 2010 unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters von Duisburg jährlich vergeben und ist mit 2.500 Euro dotiert.
Im Januar 2010 erschien ihr Debattenbuch Muslimisch, weiblich, deutsch. Mein Weg zu einem zeitgemäßen Islam, mit dem sie der „schweigenden Mehrheit“ der Muslime in Deutschland erstmals ein Gesicht geben will. Bundestagspräsidet Norbert Lammert kommt in einer Rezension ihres 2010 erschienen Buches „Muslimisch, weiblich, deutsch. Mein Weg zu einem zeitgemäßen Islam“, mit dem sie der „schweigenden Mehrheit“ der Muslime in Deutschland erstmals ein Gesicht geben will, zu dem Ergebnis:
„Tatsächlich ist das Problem von Migration und Integration in Deutschland nicht, dass wir zu viel Zuwanderung, sondern dass wir zu wenig Einbürgerung haben. Warum dies so ist und warum es sich ändern muss, dafür vermittelt das Buch beachtliche Hinweise.“
Lamya Kaddor setzt sich für einen flächendeckenden islamischen Religionsunterricht als ordentliches Schulfach in Deutschland ein.
2016 sagte Sie in einer Talkshow des WDR:
„Wir sollten uns darüber bewußt werden, wir sind ein Einwanderungsland. Deutsch sein bedeutet in Zukunft einen Migrationshintergrund zu haben, das bedeutet deutsch sein in Zukunft. Nicht mehr autochton, blaue Augen, helle Haare und ja wir sind alle deutsch sondern deutsch bedeutet auch ein Kopftuch zu tragen, ein rotes was weiß ich was zu tragen, dunkelhaarig zu sein oder wie auch immer zu sein, das bedeutet heute deutsch sein.“
Serap Güler
Güler war Referentin im Ministerbüro des damaligen Integrationsministers Armin Laschet. Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2010 wechselte sie in das Gesundheitsministerium der Gesundheitsministerin Barbara Steffens als Pressereferentin. Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2012 errang Serap Güler über die Landesliste ihrer Partei ein Mandat. Ihr Wahlkreis ist Köln-Mülheim. Im Landtag ist sie eine der Schriftführerinnen und zudem Fraktionssprecherin für den Arbeitskreis Integration. Am 4. Dezember 2012 wurde sie auf dem CDU-Bundesparteitag in den CDU-Bundesvorstand gewählt. 2014 wurde Güler mit dem besten Ergebnis zur stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Köln gewählt.
Die „einem liberalen Islamverständnis zugeneigte Abgeordnete“ Serap Güler ist dem christlich-sozialen Flügel der CDU zuzuordnen (sie ist u. a. Mitglied des CDU-Arbeitnehmerflügels CDA). Auch außerhalb der Partei engagiert sie sich für die katholische Soziallehre, z. B. im Kolpingwerk: „Dass es sich dabei um eine katholische Einrichtung handelt, sollte einen Andersgläubigen nicht davon abhalten, diese solidarische Arbeit zu unterstützen.“ 
Ist Frau Güler nicht ein Musterbeispiel für gelungene Integration? Die Unterschriftenaktion des früheren hessischen CDU-Landeschefs Roland Koch gegen die doppelte Staatsbürgerschaft empfindet Serap Güler heute noch als schwere Hypothek. Dass sich junge Doppelstaatler im Rahmen der Optionsregelung künftig für einen Pass entscheiden müssen, findet sie „nicht mehr zeitgemäß“. Im Gegensatz zu Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und Gewerkschaften hätten alle Parteien die Integrationspolitik in den letzten Jahrzehnten „völlig verschlafen“, kritisiert Güler. Sie spricht sich für konfessionellen islamischen Religionsunterricht und gegen Ethikunterricht in Deutschland aus und hat keine Berührungsängste mit den unter Verfassungsschutz stehenden Grauen Wölfen. 
Man könnte noch lange fortfahren und ähnliches berichten über Tülay Schmidt, die Frau von Nils Schmid, dem SPD-Chef in Baden-Württemberg, die Werbung für die Grauen Wölfe macht und deren Mann dafür den AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen öffentlich ungestraft als Rassisten bezeichnen darf, mit Minise Demiral, der 1. Ehefrau von Sigmar Gabriel, die dafür sorgt, daß Gabriel immer dort ist, wo angeblich gegen Muslime gehetzt wird. Schweinekopf-Anschläge auf geplanten Moscheebauplätzen führen zum mutigen Auftauchen des SPD-Chefs, während das Abbrennen und Schänden von Kirchen in Deutschland für diesen Mann keinen Grund zum Handeln darstellen. 
Das sind nur einige ganz wenige Beispiele für diejenigen zivilisierten Muslime, mit denen wir uns nach der Ansicht von Herrn Klonovsky gegen die radikalen und unzivilisierten Moslems verbünden sollen. Das sind nur einige wenige Beispiele dafür, wie unser Denken durch ein solches Bündnis verändert wird und in Folge unser Land verändern wird.
Vielleicht ist es einigen aufgefallen, daß alle hier beschriebenen „zivilisierten Moslems“ Frauen sind. Gibt es keine zivilisierten männlichen Moslems? 
Mir ist nur einer eingefallen (abgesehen von Aiman Mazyek und Bajrambejamin Idriz, über die man hier, glaube ich, kein Wort mehr verlieren muß) und mit dem würde ich mich tatsächlich verbünden. Allerdings hätte ich nicht den geringsten Zweifel daran, daß dieser Moslem bald den islamischen Glauben ablegen würde, würden wir noch in einem christlichen Land und nicht in einem multireligiösen und multikulturellen Irrenhaus leben, das immer mehr ins Böse abgleitet: Ismael Tippi.
Ja, es gibt die zivilisierten Moslems, mit denen wir uns verbünden können. Sie stellen aber nicht, wie Klonovsky schreibt, 50 Prozent der hier lebenden Moslems dar, sondern vielleicht zwei Prozent. Die übrigen 48 Prozent der angeblich „zivilisierten Moslems“ mögen nicht gewalttätig sein und sie mögen nicht „islamistisch“ im herkömmlichen Sinne des Wortes sein, ihre passive Akzeptanz der im Koran enthaltenen Lehren und der damit verbundenen Erniedrigung von Nichtmoslems dürfte sich aber von derjenigen ihrer Brüder in islamischen Ländern kaum unterscheiden. Dort sind aufgrund dieser passiven Akzeptanz der Lehre des Islam Nichtmoslems in der Regel Menschen zweiter Klasse, teils entrechtet, fast immer erniedrigt und entwürdigt und oft drangsaliert verfolgt. 
Daß dieses Denken zumindest partiell auch in Deutschland eingezogen ist und inzwischen weit über die islamische Gemeinschaft hinausreicht, zeigt sowohl die öffentliche Förderung der oben beschriebenen Personen als auch das allgemeine Schweigen zu den Drangsalierungen, die Christen, insbesondere Nichtmoslems, heute in den Ausländerheimen mitten in Deutschland, in einem ehemals christlichen Land (ich sage ehemals christlich, denn in einem christlichen Land wäre so etwas undenkbar) erleiden.
Die AfD ist angetreten, um genau dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten und Deutschland im positiven Sinne wieder ein Stück deutsch zu machen. Deutschland ein Stück von dem zurückzugeben, was Deutschland ausgemacht hat und was es inzwischen ein Stück weit verloren hat, nämlich Rechtsstaatlichkeit und christliche Werte. Das ist die Aufgabe der AfD. Nicolaus Fest hat sie in klarster Weise formuliert. 
Zuletzt aber noch ein Gedanke. Daß es überhaupt so weit gekommen ist, daß es überhaupt zu den Zuständen gekommen ist, die jetzt in unserem Land herrschen, das ist einer geistigen Transformation in unserem Land geschuldet, die der Transformation der Lebenswirklichkeit, die wir jetzt erleben, lange vorausgegangen ist. In einem wahrhaft christlich geprägten Land hätte eine solche Entwicklung nicht stattfinden können. Die in diesem Land herrschende Kultur hätte eine solche Entwicklung unmöglich gemacht. Möglich wurde all das erst durch die Zerstörung dieser Kultur, die in unnachahmlicher Weise der Franzose Antoine de Saint-Exupéry in seinem Buch „pilote de guerre“ (Deutsch: „Flug nach Arras“) beschrieben hat. 
Merkel, eine Schülerin Ulbrichts und Honneckers, und mit ihr die SPD und die Grünen, aber auch die FDP und immer größere Teile der CDU und CSU, die Schüler der 68er-Ideologen Horckheimer, Marcuse, Adorno etc., machen ganz in der Tradition des Sozialismus eine Politik, die das Ziel hat, die Überreste dieser noch nicht ganz verschwundenen Kultur, die den Völkern Europas einstmals ihren Sonderplatz und ihre herausragende Stellung unter den Völkern der Welt gab, ganz aus Deutschland zu vertilgen. 
Will die AfD die weitere Zerstörung Deutschlands und des deutschen Volkes verhindern, muß sie sich an dem orientieren, was Europa einmal war und was die Völker Europas zu wahrer Größe emporgehoben hatte und muß für das, dieser wahren Größe zugrunde liegende Denken und die daraus resultierenden Überzeugungen unbeirrt eintreten. Sie muß, um mit Antoine de Saint-Exupéry zu sprechen, die Abrißarbeiten an dem Dom, die von Merkel, der SPD, den Grünen, der FDP und auch von Teilen der CDU/CSU in kalter, sozialistischer Weise durchgeführt werden, stoppen und sich an die Arbeit machen, den bereits weit abgebrochenen Dom wieder aufzubauen.

(Foto v.l.o.n.r.u.: Betül Ulusoy, Aydan Özoguz, Cemile Giousouf, Bilkay Öney, Lamya Kaddor, Serap Güler)

Tuesday, November 29, 2016

Hass im Zeitalter des Merkel Regimes

Oliver Zimski / Achgut

Der andere Hass und die herrschende Doppelmoral

„Hass“ hat gute Chancen, zum Unwort des Jahres 2016 zu werden. Spätestens nach der eigenmächtigen Entscheidung der Kanzlerin, Deutschlands Grenzen und Sozialsysteme für Einwanderer aus aller Welt zu öffnen, womit sie eine noch nie erlebte Spaltung der Gesellschaft in „Hell- und Dunkeldeutsche“ (Bundespräsident Gauck) verursachte, scheint eine ganz große Koalition aus sämtlichen relevanten Parteien (außer der AfD), Kirchen und Verbänden im Kampf gegen den „Hass“ die dringlichste Aufgabe der Gegenwart zu sehen.
Dabei bleibt völlig unklar, wie „Hass“ eigentlich zu definieren ist. Die angebotenen Erkennungsmerkmale reichen von rechtsextrem motivierten Brandanschlägen auf Asylheime über abfällige Kommentare von Internetnutzern bis hin zu kritischen Äußerungen über Merkels Zuwanderungspolitik. Man gibt vor zu wissen, dass der „Hass“ bis in die Mitte der (deutschen) Gesellschaft reiche. Man erklärt, ihn mit „klarer Kante“ bekämpfen zu wollen, wofür das Strafrecht mit Tatbeständen wie Beleidigung oder Volksverhetzung offenbar nicht ausreicht. Doch eine Ursachenforschung findet nicht statt, und die bisherigen Erklärungsmuster sind dürftig: Wo der „Hass“ nicht auf die unbegründeten Ängste sozial Abgehängter oder provinziell zurückgebliebener Ossis zurückgeführt wird, kommt er offenbar aus dem Nichts oder gar aus einem den Deutschen quasi von Natur aus anhaftenden Rassismus.
Während dieser „Hass“ der Mehrheitsgesellschaft ein allgegenwärtiges Thema ist, bleibt der andere Hass unsichtbar. Gemieden von den Medien, unbehelligt von Meinungsumfragen, Forschungsprojekten und staatlichen Präventionsprogrammen, nicht erfasst vom „Aufstand der Anständigen“, gedeiht er im Schatten der Utopie von der bunten, „diversen“ Gesellschaft, in der alle prima miteinander auskommen würden, gäbe es nicht Neonazis und Rechtspopulisten. Unter dem Schutz der Religionsfreiheit darf er in den muslimischen Parallelgesellschaften in Deutschland wachsen und wuchern, wie er will – und tut dies auch seit vielen Jahren. Nur selten überschreitet er die Schwelle der medialen Wahrnehmung, taucht kurz auf wie die Spitze eines gigantischen unterirdischen Eisbergs, um schnell wieder zu verschwinden.

Nur noch „Rechte“ gelten als „Hassprediger“

Erstmals für alle sichtbar wurde der andere Hass 2004 nach dem islamistischen Mord am niederländischen Filmemacher Theo van Gogh. Aus der Türkei entsandte Imame gerieten kurzzeitig in den Fokus der Medien, weil sie in deutschen Moscheen gegen „Ungläubige“ hetzten.  Damals entstand der Begriff „Hassprediger“, der heute fast nur noch im Zusammenhang mit AfD-Politikern und anderen „Rechten“ gebräuchlich ist, obwohl dieselben Imame immer noch aus der Türkei geschickt werden und kaum Anderes verkünden als vorher. Einige Jahre später brachte die Berliner Richterin Kirsten Heisig den anderen Hass ans Licht der Öffentlichkeit. In ihrem Buch „Das Ende der Geduld“, unmittelbar nach ihrer Selbsttötung 2010 erschienen, legte sie aus der eigenen beruflichen Praxis dar, welche Rolle die Verachtung von Frauen und „Ungläubigen“ bei der brutalen Gewaltausübung arabischstämmiger jugendlicher Intensivtäter spielt. Doch auch hier verschwand das Thema rasch wieder in der Versenkung, um erneut schlaglichtartig hochzukommen, als Muslime 2014 auf israelfeindlichen Demonstrationen in Deutschland „Juden ins Gas!" brüllten.
Wieso will der andere Hass einfach nicht zum Gegenstand einer breiten gesellschaftlichen Diskussion werden? Nur deshalb, weil er nicht in das vom Mainstream gepflegte Narrativ passt, wonach das Böse in allen seinen Ausformungen (Hass, Hetze, Rassismus, Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus) überwiegend den Deutschen beziehungsweise neuerdings dem „heterosexuellen, alten, weißen, westlichen Mann“ vorbehalten sei? Oder weil er der gebetsmühlenartig wiederholten Mär von den diskriminierten und ausgegrenzten Muslimen zuwiderläuft, die aufgrund ihrer (Selbst)Definition als „Opfer“ nicht gleichzeitig Rechtsextremisten, Rassisten, Hetzer oder Antisemiten sein können?
Jedenfalls fällt er durch alle Raster des hochsubventionierten Netzes von privaten und staatlichen Institutionen, die ihre einzige Existenzberechtigung daraus beziehen, dass sie sich „gegen Rechts“ engagieren. Er ist weder erfassbar nach dem Schema der „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ noch mit den Programmen der „Amadeu Antonio Stiftung“ oder der „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“. Schon gar nicht passt er auf die Agenda der SPD-Bundesminister Heiko Maas und Manuela Schwesig, die Steuergeld in Millionenhöhe ausgeben, um „Hasskriminalität“ zu bekämpfen, dabei aber allzuoft versuchen, auch mißliebige Meinungen weg zu drücken.

Deutsche als „Köterrasse“

Vor vier Wochen schrieb Malik Karabulut, ein leitender Funktionär des „Türkischen Elternbunds“ in Hamburg und jahrelanger „Integrationspartner“ des Hamburger Senats, auf seiner Facebook-Seite, offenbar als Reaktion auf die Armenien-Resolution des Deutschen Bundestages: „Diese Schlampe mit dem Namen Deutschland hat uns den Krieg erklärt – und wir schweigen immer noch... Erhofft sich die Türkei etwas von dieser Köterrasse?... Ab jetzt könnt ihr was erleben, ihr Köterrasse!"
In diesem (inzwischen gelöschten) Eintrag schwingt – neben dem unbändigen Hass auf Deutschland und die Deutschen – auch eine islamisch grundierte Verachtung von Frauen („Schlampe“) und Ungläubigen („Köter“ als Sinnbild für „unreine“ Tiere) mit. Den Sturm der Entrüstung, der durch ganz Deutschland gebraust wäre, wenn ein „biodeutscher“ Politiker oder Verbandsfunktionär in ähnlicher Weise über Türken hergezogen hätte, kann man sich lebhaft vorstellen. Es hätte Strafanzeigen, Rücktrittsforderungen und Solidaritätsbekundungen gehagelt, wahrscheinlich hätten sogar Regierungsmitglieder oder der Bundespräsident die Äußerung scharf verurteilt, von den massiven Protesten wäre der Hetzer aus allen seinen Ämtern gefegt worden.
Welche Reaktionen erfolgten auf die kaum glaubliche Entgleisung des Hamburger „Integrationspartners“? Außer einigen dürren Zeitungsmeldungen  und einer Stellungnahme der stellvertretenden Vorsitzenden der Hamburger CDU, die Karabuluts Ausbruch als „nicht hinnehmbar“ bezeichnete – keine. Die Türkische Gemeinde Hamburgs, deren Mitglied Karabuluts Verein ist, teilte lapidar mit, man sei „außerstande, jeden Kommentar aufzugreifen und zu kommentieren“. Ansonsten gab es nichts, keine Politikerproteste, keine Distanzierungen von Migrantenverbänden, nur dröhnendes Schweigen auf beiden Seiten. Abgesehen natürlich von den üblichen „Hasskommentaren“ im Internet. Auch als Muslime in Deutschland die jüngsten Brände in Israel mit antisemitischen Parolen bejubelten, blieben Politiker ebenso untätig wie Behörden und facebook.

„Religion wichtiger als staatliche Gesetze“

Hier drängt sich nun die Frage auf, ob es nicht sein könnte, dass beide Arten von Hass zusammenhängen, ja sogar einander bedingen? Dass das verbreitete Unbehagen gegenüber der (zu 75 Prozent muslimischen) Masseneinwanderung, das von Politik und Medien undifferenziert unter „Hass“ subsummiert wird, eine Reaktion ist auf jenen anderen Hass? Viele Menschen beunruhigt ja nicht nur das weltweite Imageproblem des Islams, die täglichen Meldungen vom Terrorstaat, von Selbstmordanschlägen, Ehrenmorden, Kinderehen oder der Verfolgung von Minderheiten in islamischen Ländern. Es sind auch die negativen Erfahrungen mit den muslimischen Parallelgesellschaften in Deutschland selbst. Die Lehrkräfte an den Brennpunktschulen der Großstädte, Polizisten, Krankenhausärzte, Sozialpädagogen und Sachbearbeiter in den Ämtern – sie alle könnten ein Lied davon singen, wenn man sie nur ließe.
Auch die Mehrheitsbevölkerung bildet sich ihre Meinung. Jeder kennt freundliche muslimische Mitbürger, aber jeder erlebt auch die unnahbaren verschleierten Frauen oder die Gruppen respektloser junger Männer auf der Straße, um die man besser einen Bogen macht. Man bemerkt im Alltag die Distanz und Selbstisolierung der „Community“, spürt ihre Vorbehalte gegen die „Ungläubigen“. Wenn man dann in den Medien hört und liest, schuld daran seien die Diskriminierung und der Rassismus der deutschen Gesellschaft, klaffen eigene Erfahrungen und veröffentlichte Meinung unendlich weit auseinander.
Mittlerweile leben mindestens 6 Millionen Muslime in Deutschland. Während die Denkmuster, Vorurteile und Stereotype der deutschen Mehrheitsbevölkerung bis ins Kleinste analysiert und bewertet werden, sind die des stetig wachsenden muslimischen Bevölkerungsteils, der in vielen deutschen Städten schon lokale Mehrheiten stellt, eine Blackbox, auf die sporadische Untersuchungen allerdings ein grelles Licht werfen. Bei einer umfassenden Studie der Universität Münster stimmten im Sommer 2016 noch vor dem Putschversuch in der Türkei 47 Prozent der befragten Türkischstämmigen der Aussage zu: „Die Befolgung der Gebote meiner Religion ist für mich wichtiger als die Gesetze des Staates, in dem ich lebe.“ 60 Prozent der Deutschtürken unterstützen Erdogans reaktionär-islamistische AKP. In Frankreich stellt mehr als die Hälfte der jungen Muslime die Scharia über die Gesetze der Republik.  Solche alarmierenden Befunde werden aber in den Leitmedien weder kommentiert noch vertieft. Schlagzeilen wie „Der Islamismus hat sich in der Mitte der muslimischen Community festgesetzt“ sucht man vergeblich, und in den Polit-Talkshows stehen die vereinzelten kritischen Geister stets einer erdrückenden Mehrheit von Abwieglern und Schönfärbern gegenüber.

Der nächste entscheidende Fehler

So fühlen sich viele Bürger mit ihrem begründeten Misstrauen und ihren verständlichen Ängsten vor der weiteren Ausbreitung eines aggressiven und intoleranten Islams in Deutschland allein gelassen. Es fehlen Foren für das eigene Unbehagen, es fehlen politische Vertreter, die ihre Anliegen und Sorgen aufnehmen und weitertragen. Der Frust wächst und entlädt sich durch entsprechende Kommentare im Internet. Womit sich der hasserfüllte Kreis schließt.
Deutschlands entscheidender Fehler, heißt es, sei gewesen, sich zu spät als Einwanderungsland zu begreifen. Wenn das stimmt, ist die Bundesrepublik zur Zeit dabei, den nächsten entscheidenden Fehler zu begehen. Erfolgreiche Einwanderungsländer sonnen sich nicht in „bunten“ Phrasen, sondern zeichnen sich dadurch aus, dass sie verbindliche Werte und Regeln des Zusammenlebens für alle gleichermaßen kommunizieren und durchsetzen.
Wenn die etablierte deutsche Politik weiterhin darauf verzichtet, etwa aus Feigheit, den ebenso einflussreichen wie verlogenen Islamverbänden auf den Fuß zu treten, werden sich viele Bürger ihr noch stärker entfremden, als sie es sowieso schon tun. Und wenn diese Politik – im Verbund mit den ihr unkritisch folgenden Medien – weiterhin zugewanderte Rassisten, Hetzer und Antisemiten hätschelt und deren religiös begründeten Hass unter den Teppich kehrt, zugleich aber das berechtigte Unbehagen der eingesessenen Bevölkerung zum „Hass“-Popanz aufbläst, wird sie die Spaltung der deutschen Gesellschaft in unerträglicher Weise vertiefen. Das wäre dann Wasser auf die Mühlen echter Fremdenfeinde und Rechtsextremisten.
Oliver Zimski ist Übersetzer, Sozialarbeiter und Autor. 2015 erschien sein Kriminalroman „Wiosna – tödlicher Frühling“.

Monday, November 28, 2016

Gott = Allah: Die Indoktrination unserer Schüler

Hier geht es nicht mehr um Wissensvermittlung, auf deren Grundlage eine eigene Ansicht entwickelt werden kann, sondern die ideologische Erziehung der bedingungslosen Toleranz unter linken Vorzeichen und das ist nicht Bildung. Das ist Indoktrination.
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Es ist eine kurze Liste von Gegenüberstellungen, die auf ein kariertes Blatt mit hellblauer Tinte geschrieben wurden. „Kleines Wörterbuch“ lautet die Überschrift. Eine Mutter hat sie mir zukommen lassen. Verfasst wurde die Liste von ihrer Tochter im Erdkundeunterricht: 7. Klasse, Realschule in Nürnberg.
Gott = Allah
Kirche = Moschee
Bibel = Koran
Kirchturm = Minarett
10 Gebote = Scharia
Pfarrer = Imam
Jesus = Mohammed
Sonntag = Freitag
Kirchenglocken = Muezzin
Abgesehen davon, dass allein schon solch simple Gleichsetzungen, wie die von Scharia und 10 Geboten, den geneigten Islamkritiker zusammenzucken lassen, stellt sich dem einen oder anderen, der schon etwas länger aus der Schule heraus ist, mitunter die Frage, was Erdkunde plötzlich mit Religion zu tun hat. Das letzte Mal, als ich Erdkunde in der Schule hatte, ging es jedenfalls zuvorderst um naturwissenschaftliche und weniger um sozial- und religionswissenschaftliche Aspekte. Darum, wie die verschiedenen Erdschichten heißen beispielsweise, oder wie Berge und Vulkane zustande kommen und weshalb es Erdbeben gibt. Der Islam, genau wie alle anderen Religionen, spielte indes keine Rolle. Aber vielleicht ist das auch einfach nur meinen inzwischen 28 Lenzen und einem damals schon weißhaarigen Gymnasiallehrer, der gerne auch mal Schüler, die während der Stunde auf die Toilette mussten, ausschloss, geschuldet, dass mir ein solch hochmoderner, interdisziplinärer Erdkundeunterricht nicht zuteil wurde.
Im offiziellen und im Internet einsehbaren Lehrplan für den Erdkundeunterricht für Realschulen im Freistaat Bayern heißt es hierzu übrigens:
Die Schüler entwickeln Interesse an ihrem eigenen Lebensraum und an der Vielfalt der natürlichen und kulturellen Erscheinungen auf der Erde. Die Auseinandersetzung mit fremden Räumen und Kulturen im steten Vergleich mit dem eigenen Lebensumfeld trägt dazu bei, dass sie offen werden für Fremdes und Vorurteile überwinden. Dies sind unabdingbare Voraussetzungen für eine langfristige Völkerverständigung. Durch die Einbindung aktueller Phänomene werden den Schülern Weltkenntnis und Weltverständnis vermittelt, so dass sie auch auf zukünftige Entwicklungen vorbereitet sind. 
Extrahiert man das ganze Akademiker-Gewäsch von Vielfalt, Weltkenntnis und Weltverständnis, so wird anhand dieses einen Absatzes schon deutlich, worum es eigentlich geht: Offenheit gegenüber dem Fremden und Abbau von angeblichen Vorurteilen, um auf ominöse „zukünftige Entwicklungen“ vorbereitet zu sein.
„Interkulturelle Erziehung“ nennt sich das, was heutzutage in nahezu jedem Schulfach und jedem Bundesland Bestandteil des Lehrplans ist. So sollen die im Fach Erdkunde erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht nur zu einem gesteigerten „Verantwortungsbewusstsein“ gegenüber Bereichen wie Natur und Umweltschutz, sondern ebenso gegenüber Menschen anderer Kulturen führen. „Der Erdkundeunterricht“, heißt es sodann zusammengefasst, „verbindet gesellschafts- und naturwissenschaftliche sowie historische Inhalte und leistet einen wesentlichen Beitrag zur interkulturellen Erziehung.“ Die im Erdkundeunterricht vermittelte Medienkompetenz soll darüber hinaus den verantwortungsvollen und kritischen Umgang mit Informationen schulen.

Manipulation

Welchen ideologischen Einschlag diese „interkulturelle Erziehung“ zum Abbau von Vorurteilen hat, wird deutlich, wenn man sich das Lehrmaterial einmal genauer ansieht. So ist es nicht verwunderlich, dass vor allem die Kultur des Orients und damit der Islam einen größeren Platz einnehmen. Darüber hinaus stellt man sich beim Anblick des Materials die Frage, wie man Schülern einen kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit Informationen vermitteln will, wenn das Lehrmaterial selbst schon kaum kritisch und vor allem zweifelhaft relativierend daherkommt.
Da wäre zum Beispiel die Geschichte von Halima. Einer über siebzig Jahre alten Analphabetin, die bereits mit 12 Jahren verheiratet wurde und die anhand eines kurzen Interviews erläutert, weshalb sie sich verschleiert. Darüber abgedruckt Koran Sure 4, 35, die besagt, dass die Männer über den Frauen stehen würden.
Gegenübergestellt wird nicht etwa ein Gespräch mit einer modernen westlichen Frau, sondern ein Interview mit Sausan, 23 Jahre alt, Studentin und ebenfalls verschleiert, die im Vergleich zu Halima allerdings etwas moderater daherkommt, da sie Frauen zumindest zugesteht, arbeiten gehen zu dürfen.
Ausgehend von diesen beiden Interviews sollen die Schüler sodann die beiden Aussagen vergleichen (Aufgabe 1) und sich eine eigene Meinung zum Tragen des Schleiers bilden (Aufgabe 2). So weit so gut. Wäre da nicht der Informationskasten direkt darüber. Dort heißt es nämlich:
„Freiheit hinter dem Schleier?
Muslimische Frauen betonen heute verstärkt die Schutzfunktion des Schleiers. Er erlaubt es ihnen, sich ohne Furcht vor männlicher Belästigung in der Öffentlichkeit zu zeigen. Eine verschleierte Frau kann sich auch wesentlich freier bewegen als eine modern gekleidete Muslimin, deren Verhalten argwöhnisch beobachtet wird. Die herkömmliche Kleidung schützt die Frauen vor Anfeindungen. Sie können relativ ungehindert soziale Kontakte pflegen, Gespräche mit anderen Frauen (und auch mit Männern) führen oder Bildungseinrichtungen besuchen. 
(P. Fischer und B. Zuschlag, zwei deutsche Geographen)
Puh. Gerade noch einmal Glück gehabt. Hatte der in einer deutschen Familie sozialisierte Schüler angesichts der Aussagen von Halima und Sausan vielleicht eben noch Bedenken bezüglich der Verschleierung von Frauen, erfährt er jetzt, dass das eigentlich alles gar nicht so schlimm ist. Statt Unterdrückung bietet dieser nämlich eine Schutzfunktion gegenüber den Männern, die sich ansonsten nicht im Griff haben.
Dass diese Meinung zweier „Experten“ nicht einmal im Konjunktiv verfasst wurde bzw. es keinerlei Gegendarstellung zu den hier präsentierten Inhalten gibt, kommt einem Skandal gleich. Darüber hinaus erinnert die Platzierung der „Information“ über einer Aufgabe, in der es um freie Meinungsbildung geht, schon ein wenig an den Nanny-Journalismus der Tagesschau nach den Übergriffen der Silvesternacht als man dem eigentlichen Bericht über die Vorfälle gleich einen Kommentar nachschob, der dem gemeinen Zuschauer deutlich machen sollte, wie man jene Vorfälle einzuordnen hätte.

Indoktrination

Kurz gesagt: Eigentlich steht die Haltung, die der Schüler zum Thema einzunehmen hat, ohnehin schon fest. Ergebnisoffen ist hier gar nichts. Zumindest, wenn man nicht verlangt, dass ein Siebtklässler schon vorher eine festgelegte, kritische Meinung zu dem Thema gewonnen hat. Zum Nanny-Journalismus für die Erwachsenen gesellt sich der Nanny-Meinungs-Unterricht für die Schüler.
Das Ziel ist klar: Mehr Toleranz für die Gepflogenheiten des konservativen Islams. Statt Völkerverständigung geht es vor allem um einseitige Verständigung und Akzeptanz innerhalb einer Gesellschaft, in der ein immer größerer Teil, auch dank der Migrationskrise, dem muslimischen Glauben angehört. Wahrscheinlich sind das „zukünftigen Entwicklungen“, auf die man die Schüler vorbereitet wissen will.
Was so unterrichtet wird, ist nicht die Fähigkeit zur Bildung einer eigenen Meinung, sondern eine vorab festgelegte Meinung. Statt eine auf Wissen basierende Grundlage zur Verteidigung der eigenen modernen Errungenschaften zu schaffen, wird unter der Prämisse des Kulturrelativismus die Akzeptanz für eine frauenverachtende Ideologie geschaffen. Und das eben längst nicht nur an den Universitäten dieses Landes und im Journalismus, sondern schon bei den Jüngsten an der Schule. Worum es hier geht, ist lange nicht mehr die Wissensvermittlung, auf deren Grundlage eine eigene Ansicht entwickelt werden kann, sondern die einseitige ideologische Erziehung der bedingungslosen Toleranz unter linken Vorzeichen und das ist nicht Bildung. Das ist Indoktrination.
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Die Araber möchten das Baby teilen

Die Antwort auf die Frage nach der Eigentümerschaft des Landes Israel wurde nun beantwortet, und zwar durch die Großbrände in ganz Israel
(Von Tzvi Fishman, im Original auf israelnationalnews.com)
Falls jemand noch eines Beweises bedarf, dass das Land Israel den Juden gehört, hier ist der Beweis. Jeder kennt die Geschichte von dem König Salomon und den zwei Frauen, die mit dem Baby vor ihn traten. Jede der beiden Frauen behauptete, dass das Kind ihr eigenes sei. Salomon befahl, das Baby in zwei Hälften zu teilen und zwischen den beiden Frauen aufzuteilen. Und während die eine Frau nun dagegen protestierte, war die andere Frau bereit, zuzulassen, dass das Baby mit einem Schwert in zwei Hälften geteilt würde, damit die andere Frau das Kind auch nicht bekommen konnte. Und damit zeigte sie klar und deutlich, dass sie nicht die wahre Mutter des Kindes war.
So verhält es sich auch mit dem Feuersbrünsten, die in ganz Israel wüten. Welcher Mensch würde absichtlich sein eigenes Land in Brand stecken, die grünenden Berge, Wälder, Bäume, und die hilflosen Geschöpfe des Waldes quälen? 
Die Araber, die Feuer quer über das Land legen, haben keinerlei Bedenken. Warum sollten sie auch? Das ist nicht ihr Land. Was kümmert es sie? Sie sind nicht die wahre Mutter.
Ein Baby hat eine Mutter, nicht zwei. Genauso wie Frankreich den Franzosen gehört, und Spanien den Spaniern, gehört das Land Israel den Juden. Die Vorstellung, dass Araber glückliche Bürger im jüdischen Staat sein würden, war von Anfang an ein Trugschluss. Sie wollen den ganzen Staat, mit ihrer eigenen Sprache, ihren Feiertagen, und ihrer Kultur, und sie wollen ihn judenrein haben.
Das Baby zu teilen, funktioniert nicht. Es spielt keine Rolle, wie sehr man die Gewalt unterdrückt, es ist egal, wie viel wirtschaftliche Anreize man anbietet, wie sehr man für Chancengleichheit sorgt, die Araber in Israel werden immer ihr eigenes Land haben wollen. Haifa, die sogenannte Stadt der „Koexistenz“ ist das perfekte Beispiel.
Das arabische Problem in Israel wird nicht aufhören. Die bloße Existenz des jüdischen Staates verursacht dieses. Sie werden weiterhin Messer und Gewehre, Feuer und Bomben verwenden, um zu versuchen, uns aus unserem Land zu vertreiben. 
Entweder ist es deren Land, oder es ist unser Land. Das Baby in zwei Hälften zu teilen, ist keine Lösung. Auch wird kein Friede kommen, indem man hier einen Arm abschneidet, und dort ein Bein. Ein benachbarter „palästinensischer“ Staat ist auch keine Lösung. Dessen Einwohner werden versuchen, das Mittelmehr durch gewalttätige Mittel zu erreichen, und bald Raketen und Granaten gegen Israel abfeuern, wie die Hamas aus Gaza. 
Es ist an der Zeit, etwas gesetzlich zu regeln. Jeder Araber, einschließlich derer in der Knesset, der dem Staat Israel gegenüber keine Treue schwört, sollte einen anderen Platz zum Leben finden. Diejenigen, die in Frieden im jüdischen Staat leben möchten, sind so willkommen, wie sie es immer waren. Man beachte nur die Zahl der israelisch arabischen Abgeordneten der Knesset, der Universitätsstudenten, der Ärzte, der Krankenschwestern, der Rechtsanwälte, der Geschäftsleute, und in jedem anderen Bereich.
Aber für diejenigen, die nicht mögen, wie das Leben im Staat Israel ist, gilt, dass sie fünfzehn arabische Länder zu ihrer Auswahl haben. Nur, unserem geliebten Baby sollen sie keinen Schaden mehr zufügen.