Tuesday, November 8, 2016

Merkel-Özoguz Project „Journalisten-Handbuch zum Islam“

So werden Journalisten (mit einem Handbuch) für die Islamisierung genormt... darin steht, was und wie sie berichten dürfen (sollen)... nein, das ist keine "Verschwörungstheorie"... das ist die Realität im Land der gekauften Journalisten
Mit Negativ-Berichten immer auf der richtigen Seite? Ein neues Nachschlagewerk versammelt Fakten und Hintergründe zum Islam, vor allem dem deutschen.

oezoguz_merkelDa die Journalisten der Lügenpresse trotz ekelerregender Kriechereien unterhalb der Grasnarbe – siehe etwa aktuell Anne Will – immer noch nicht exakt wissen, was man über den Islam schreiben darf und muß, hat Aydan Özoguz (Foto l.) – die Familie wurde einst vom Verfassungschutz beobachtet – ein „Journalisten-Handbuch zum Thema Islam“ herausgegeben. Özoguz ist unter Merkel Staatsministerin und „Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration“ und dafür zuständig, für die Kanzlerin jeden Bundesbürger auf den friedlichen Islam und die Kinderehe einzuschwören.  [mehr]


Anleitung zur Unmündigkeit: Das Handbuch zum Islam

Wird irgendwo ein „Fakten-Check“ oder ein unter „Endlich verständlich“ laufendes Stück angekündigt, ist so gut wie sicher, dass man es nunmehr mit einer besonders dreisten Aneinanderreihung von Halbwahrheiten, Verdrehungen und Beschwichtigungen zu tun hat. Das „Journalisten-Handbuch zum Thema Islam“ gehört auch dazu.
Man sollte meinen, dass in Zeiten, in denen ZEIT online einen Gastbeitrag mit dem Titel „Was für die Kinderehe spricht“ veröffentlicht, die Presse ganz sicher nicht mehr auf Linie gebracht werden muss, allein: weit gefehlt! Geht es um das heiße Eisen Islam, nimmt Staatsministerin Aydan Özoğuz - Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und eben erst mit einem Statement gegen ein „pauschales“ Verbot von Kinderehen auffällig geworden - auch mal Steuergelder in die Hand, um dem Mediendienst Integration (laut Tagesspiegel „2012 gegründet, um die Qualität der Berichterstattung zur Einwanderungsgesellschaft zu heben und Medien rasch mit solidem Wissen zu versorgen“) die Erstellung eines „Journalisten-Handbuches zum Thema Islam“ zu ermöglichen.
Ließ einst der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda noch die Herren Chefredakteure (damals: Schriftleiter) persönlich antanzen (damals: erscheinen), um sie tagesaktuell einzuordnen, haben willfährige Medienleute nunmehr jederzeit einen leicht verdaulichen Leitfaden zur Hand, um das zunehmend bockige Volk zu erziehen. Schließlich sind, wie es im Vorwort heißt, „Vorurteile und negative Einstellungen gegenüber Muslimen und ,dem Islam´ in der Bevölkerung“ verbreitet; den „Ressentiments“ setzen die Autoren den Versuch entgegen, „das ganze Bild“ zu zeigen, denn Terror, Gruppenvergewaltigungen, Ehrenmorde, Zwangshochzeiten (Stichwort: verwandt, verlobt, verheiratet), Kinderehen und ähnlich unschöne Phänomene lassen den Islam derzeit nicht wirklich als Bereicherung unserer Gesellschaft erscheinen.
„Das ganze Bild“ fällt ziemlich genau so aus, wie man es erwarten musste. Bei der Schilderung der Entstehung des Islam bleiben die durchaus beunruhigenden Ereignisse in der Vita des Propheten Mohammed auf der Strecke, und auch die gewaltsame Ausbreitung dieses Glaubens auf abendländischen Boden weiß man wohlwollend zu umschreiben:
„Im Jahr 711 n. Chr. überquerte Tariq ibn Ziyad mit seinem Heer die Meerenge von Gibraltar und brachte die Iberische Halbinsel und damit europäisches Territorium unter seine Kontrolle.“ 
Ja, die Sprache, sie ist verräterisch. Der Mediendienst Integration weiß sie jedoch einzusetzen, wenn er es mit mehrheitlich linksdrehenden Journalisten zu tun hat, die zu faul sind, sich selbst mit dem gebotenen Tiefgang in Geschichte und Gegenwart des Islam einzulesen: Ständig ist von „Differenzierung“ die Rede, von „Vorurteilen“, „Diskriminierung“, „Stereotypen“, „Nachhaltigkeit“, you name it, und Themen, die dem Zeitgeist entsprechend ganz oben auf der Prioritätenliste der Medienschaffenden stehen, werden mit der Muslim-Problematik verknüpft: „Islam und Feminismus“ ist da ebenso ein Unterpunkt wie „Islamische Umweltschützer“.

Das Schicksal Homosexueller in der islamischen Welt bleibt unerwähnt

„Islam und Homophobie“ ist zwar vermintes Gelände, das sich jedoch weiträumig umgehen lässt, indem das Schicksal Homosexueller in der islamischen Welt unerwähnt bleibt und stattdessen der Spieß umgedreht wird:
„Oft wird kritisch hinterfragt, wie sich islamische Gemeinschaften im Umgang mit sexuellen Minderheiten positionieren. Und mehrheitlich muslimische Länder werden als Negativbeispiele genannt, wenn es um Geschlechter- und Sexualitätsfragen geht. Wie kommt es, dass vor allem über Muslime diskutiert wird, wenn es um Homophobie geht? Viele Wissenschaftler und Menschenrechtsaktivisten sagen, die Fokussierung auf muslimisch dominierte Länder lenke von Problemen in Deutschland ab.“
Bevor nun jemand meint, hier werde so dreist wie platt vom Thema Muslime und Homophobie abgelenkt, möge er folgende Erhebung zur Kenntnis nehmen, welche nicht nur die Hühner von Casablanca bis Islamabad lachen lassen dürfte:
„Demgegenüber stimmten einer Studie der ,Bertelsmann-Stiftung´ zufolge 60 Prozent der befragten ,mittelreligiösen´ Sunniten der Aussage zu, homosexuelle Paare sollten die Möglichkeit haben, zu heiraten.Unter ,hochreligiösen´ Sunniten lag die Zustimmungsrate bei immerhin 40 Prozent. Andere Untersuchungen zu diesem Thema stellten sich bei genauem Hinsehen als wenig belastbar heraus. Ein pauschaler Vorwurf, dass Muslime homophob sind, ist damit nicht haltbar.“
Beim ähnlich brisanten Thema „Muslime und Antisemitismus“ behaupten die Autoren, es gebe keine „repräsentativen Forschungsergebnisse, die eine allgemeine Einschätzung zum Phänomen judenfeindlicher Einstellungen unter Menschen mit muslimischem Migrationshintergrund ermöglichen“. Dass „bei Jugendlichen ,aus muslimisch geprägten Sozialisationskontexten´ Antisemitismus insgesamt häufiger anzutreffen“ sei, habe jedoch meist mit dem „Gefühl von Benachteiligung“ zu tun, „bei dem die eigenen Erfahrungen von Diskriminierung und Abwertung mit dem Leid der Muslime weltweit verknüpft werden“. Und irgendwie ist der Jud´ eben daran schuld.
Und da ist noch eine Frage, die auf den Nägeln brennt:
„Ist der Islam modern? Bloggerinnen wie Kübra Gümüşay, Eşim Karakuyu oder Khola Hübsch kritisieren, dass der Begriff „modern“ synonym mit „westlich“ verwendet wird. Sie treten alternativ für das Konzept einer vielfältigen Moderne ein.“
Diese „vielfältige Moderne“ sieht dann Kopftücher allenthalben vor, womöglich auch die Akzeptanz von organisierten „Ehen“ mit 13-jährigen Mädchen, denn wer sagt, dass dem Westen die Deutungshoheit über den Begriff „modern“ zusteht? Auch die mit dem Smartphone gefilmte und ins Netz gestellte Enthauptung ist ja nicht zur Gänze archaisch, wie selbst der ressentimentgeladenste Mitteleuropäer zugeben muss. So wie man es sich auch mit Islamisten nicht zu einfach machen darf, denn diese stehen „für unterschiedliche, zum Teil auch konkurrierende Vorstellungen“, und bei Salafisten gilt es ebenso zu differenzieren, sie sollten „nicht als einheitlicher Block missverstanden werden“. Was sie natürlich von den Pegidisten unterscheidet.

Sehr erheiternd ist ein Interview zum Thema „Muslime und Medien“

Mangelt es Muslimen an Bildungswillen? Das ist die Frage. Sie ließe sich vielleicht im Vergleich mit Autochthonen oder Einwanderern etwa aus Russland oder Vietnam klären, würde jedoch nicht die erwünschte Antwort zeitigen. Deshalb setzen die Autoren des Handouts die schlechten Platzierungen des Homo Bosporus in den Statistiken zu Schulabschlüssen in Relation zu jenen der Vorgängergeneration, und siehe da: „Wichtige Unterschiede und Entwicklungen“ sind offenbar übersehen worden. Wo es nicht geklappt hat mit dem Hauptschulabschluss, ist dann wieder die „Benachteiligung“ ursächlich, klar.
Sehr erheiternd ist ein Interview zum Thema „Muslime und Medien“ mit dem Medienwissenschaftler Prof. Dr. Kai Hafez und dem Journalisten Daniel Bax. Letzterer verharmlost den arabischen Sexmob von Köln in Augsteinscher Manier als „grapschende Kleinkriminelle“; was die mit der Religion Islam zu tun haben sollen, erschließt sich dem intellektuellen Minderleister "überhaupt nicht“, denn von Frust aufgrund repressiver Sexualmoral und von der Frauenverachtung in einer vom Islam dominierten Kultur hat er noch nie etwas gehört. Dass Politik und Medien die ungeheuerlichen Ereignisse tagelang beschwiegen, erklärt Bax so: „Viele Redaktionen haben einen Faktencheck gemacht, bevor die Panikmacher das Ruder übernahmen.“ 
Professor Doktor Hafez reibt sich ebenfalls an kritischen Stimmen in der Berichterstattung - dass es so häufig um Krieg, Terror und Gewalt im Zusammenhang mit Muslimen geht, hat für ihn nicht etwa damit zu tun, dass muslimische Länder besonders oft und grausam Krieg führen, Terror vor allem von islamistischen Organisationen ausgeht und Gewalt in jeder Form häufig von Muslimen, sondern mit „strukturellem Rassismus“. Damit keine antimuslimischen Ressentiments bedient würden, müssten einige Fachredakteure noch rundgelutscht bzw., in Hafez´ Worten, „in interkultureller Kompetenz geschult“ werden.
Alle anderen, also die große Mehrheit der mit den Wölfen heulenden Medienfuzzis, werden die 160-seitige Anleitung zur Unmündigkeit begrüßen. Nicht auszudenken, wenn die Vertreter der Wahrheitspresse sich in ihrem heroischen Kampf gegen die überwiegend negative Wahrnehmung der Religion des Friedens und der Toleranz ihres eigenen Verstandes ohne Hilfe der Regierenden bedienten. Kant ist doch sowas von 18. Jahrhundert. Heute herrscht die „vielfältige Moderne“ à la Gümüşay. Wenn die Eingeborenen mit ihren "Überfremdungs- und Bedrohungsgefühlen“ das nicht einsehen wollen, hat Frau Özoguz die Staatsknete völlig umsonst ausgegeben. Das kann doch keiner wollen.
In other news:
Das erfuhren wir in der Sendung nicht. Dabei wäre es einfach gewesen: Die Konvertitin Nora Illi ist die Zweitfrau des Islamisten Qaasim Illi …und in der Schweiz sehr bekannt als Aktivistin eines Hardcore-Islamismus. Soll so jemand in einer…
WWW.EMMA.DE

There is no difference between wahhabism and Islam

Im Jahre 1802 attackiert ein Reiterheer unter dem Kommando eines gewissen Saud ibn Abd al-Aziz ibn Mohammed al-Saud die irakische Stadt Kerbala und schlitzt 4000 Menschen die Kehle auf. Die Heiligtümer der schiitischen Einwohner werden zerstört, ihre Häuser geplündert. Ein Jahr später erobert al-Saud Mekka und Medina. Und auch hier verwüsten seine Truppen alle angeblich «häretischen» Bauwerke, um die heiligen Stätten des Islam zu «reinigen». Den Eroberten wird verboten zu rauchen, zu musizieren, auffällige Kleidung zu tragen oder auch nur das Gebet zu vernachlässigen. Wer sich nicht daran hält, wird ausgepeitscht, verstümmelt oder hingerichtet. Es ist eine Herrschaft, die nicht von ungefähr an das Wüten des sogenannten «Islamischen Staates» (IS) zwei Jahrhunderte später erinnert. Willkommen im ersten auf Terror gebauten Staat der Saudi.
Im Jahr 2015 ist dieser Staat noch immer ein absolutistisch regiertes Königreich. Auf Raubzüge verzichtet es mittlerweile, stattdessen zählt es zu den 20 wichtigsten Volkswirtschaften der Welt. Es versorgt den Globus mit Erdöl und die Menschheit mit einem sehr speziellen Islam-Modell. Es beansprucht eine führende Rolle in der internationalen Diplomatie, lässt aber seine eigenen Bürger öffentlich mit dem Schwert hinrichten. Es bestraft Diebstahl mit dem Abhacken der rechten Hand, Ehebruch mit Steinigung und Homosexualität mit 7000 Peitschenhieben. Es zerstört noch immer kulturelles Erbe im eigenen Land, betrachtet Schiiten als Abtrünnige, verachtet Nichtmuslime und degradiert die Frauen zu Menschen zweiter Klasse. Es ist ein Staat, der westliche Technologien importiert, beeindruckende Glastürme baut und die Moderne sonst als Shopping-Erlebnis abhandelt. Willkommen im Saudiarabien des 21. Jahrhunderts.
Was hat sich an der religiösen Kultur dieses Landes seit der Verwüstung Kerbalas geändert? Nicht viel. Denn noch immer geben hier Prediger wie Abdallah al-Dosari den Ton an, der kürzlich den Tod von Hunderten schiitischer Pilger bei einer Massenpanik in Mekka als Gottesgeschenk bejubelte. Oder Autoritäten wie der saudische Grossmufti (also die höchste religiöse Instanz im Land) Abdelaziz bin Abdallah, der im März zur Zerstörung aller Kirchen auf der arabischen Halbinsel aufrief. Oder auch Geistliche, die gleich selber Hand an eine Haubitze anlegen, wie der Imam der Prophetenmoschee von Medina, Salah al-Budair, der im August die saudischen Truppen an der Grenze zu Jemen besuchte.
Eine liberale Reform des Islam mag vielleicht einmal von der islamischen Peripherie oder aus dem Westen kommen, doch bestimmt nicht aus Saudiarabien, das im Jahr 2015 mehr Menschen köpfte als der IS, seit Generationen eine extrem rückwärtsgewandte, intolerante und sektiererische Lesart des Glaubens konserviert und – schlimmer noch – diese in alle Welt exportiert.
Gemeinhin wird diese Doktrin als Wahhabismus bezeichnet. Seine Anhänger nennen sich selber die «Muwahhidun» (Unitarier). Sie berufen sich auf einen im 18. Jahrhundert lebenden Prediger namens Mohammed ibn Abd al-Wahhab. Dieser träumte davon, zu einem Ur-Islam zurückzukehren, wie er angeblich zu Zeiten des Propheten gelebt wurde, und forderte, die Religion von verfälschenden Einflüssen zu «reinigen». Schiiten, Sufis und alle anderen «Ketzer», die etwa Heilige verehrten oder zu Gräbern pilgerten, begingen in seinen Augen Verrat am Islam. Eine totale Unterwerfung gegenüber Gott, aber auch ein absoluter Gehorsam gegenüber einer politischen Autorität, die bereit war, die reine Lehre mit Waffengewalt in die Welt zu tragen, waren Abd al-Wahhabs Gebote. Wer sie anzweifelte, wurde rasch zum «Ungläubigen» erklärt. Diese Form der Exkommunizierung anderer Muslime – «Takfir» genannt – kam einem Todesurteil gleich. Ausgiebig machen heute radikale Islamisten von ihr Gebrauch, um den Mord an Glaubensbrüdern zu rechtfertigen.
Eine Art muslimischer Ku-Klux-Klan
Dass der Fanatiker Abd al-Wahhab keine Marginalie der Weltgeschichte blieb, sondern einer der Stifter Saudiarabiens wurde, ist dem Bündnis zu verdanken, das er 1744 mit dem ehrgeizigen Stammesführer Mohammed ibn Saud abschloss – ein Bündnis, das bis heute besteht. Es sah vor, dass der weltliche Führer dem geistlichen versprechen würde, das wahhabitische Gedankengut in seinem Herrschaftsgebiet durchzusetzen. Der geistliche Führer würde dem weltlichen dafür im Gegenzug religiöse Legitimität für seine Feldzüge verschaffen. Diese Dualität von Schwert und Islam wurde auf der heutigen Flagge Saudiarabiens verewigt; der Klerus sollte vom Königshaus nicht mehr zu trennen sein. Dass offene Kritik an dieser quasi gottesstaatlichen Allianz ein Delikt ist, das unter Terrorverdacht fallen kann, bekommen saudische Dissidenten wie der Blogger Raif Badawi heute am eigenen Leib zu spüren. Badawis «Gesetzesverstoss» – er hatte unter anderem eine Gleichbehandlung von Muslimen, Christen, Juden und Atheisten gefordert – ist der wahhabitischen Justiz zehn Jahre Haft und 1000 Stockhiebe wert.
Mit dem Erscheinen des IS, diesem anderen «Islamischen Staat» auf der Weltbühne, muss sich Saudiarabien nun wieder unangenehme Fragen gefallen lassen. Schon einmal, nach den Anschlägen vom 11. September 2001, forderten Kritiker ein Umdenken im Königreich, das den institutionalisierten Hass auf alle nicht sunnitischen Muslime, auf die Juden oder auf den Westen schon Erstklässlern in die Schulbücher schreibt. Doch änderte sich nichts. Die weltweite wahhabitische Missionierung, finanziert vom saudischen Ölreichtum und befördert durch Moscheen und Prediger, Schulen und «Wohlfahrtsorganisationen», die auch Terrororganisationen unterstützen, wurde, wie schon in den Jahrzehnten zuvor, munter weiterbetrieben.
Um sich die Folgen dieser unheiligen Verbindung von Petrodollars und radikalem Gedankengut klarzumachen, stelle man sich vor, der Ku-Klux-Klan habe in Texas die absolute Macht übernommen und missioniere nun mit den Ölgeldern, schrieb der renommierte Historiker Bernard Lewis. Und der algerische Schriftsteller Kamel Daoud mahnte: Durch die Macht der Satellitenschüsseln und des Internets habe sich das enge Weltbild der Ultrakonservativen bereits auf grosse Teile der islamischen Gesellschaften, vor allem auf ihre schwächsten Glieder, übertragen. Man müsse selber in der muslimischen Welt leben, um diese stetige Transformation zu begreifen. Dass dies der geistige Nährboden sei, auf dem auch der Extremismus gedeihe, sei offensichtlich. Nur die Mächtigen in Riad wollen das nicht wahrhaben. Sie sehen sich selbst als Opfer der Terroristen.
Eisernes Festhalten an archaischen Dogmen
Falsch ist das nicht: Der IS hat der saudischen Monarchie den Krieg erklärt, wie schon Ende der 1990er Jahre das Terrornetzwerk al-Kaida dem König den Krieg erklärte; wie schon 1979 ein Eiferer namens Juhaiman al-Utaibi die Grosse Moschee von Mekka mit 500 Bewaffneten besetzte; und wie schon in den 1920er Jahren eine Bewegung von Beduinenkämpfern, die sich die «Ikhwan» nannten, gegen den ersten König des modernen Saudiarabien rebellierten. Sie alle wurden im Geist Abd al-Wahhabs geschult, aber sie akzeptierten den Autoritätsanspruch der Dynastie al-Saud nicht länger. Mit dem Einbruch der Moderne in Gestalt von Bohrtürmen, Fernsehern, «ungläubigen» Gastarbeitern und schliesslich sogar der Präsenz amerikanischer Truppen auf saudischem Boden sahen sich die Wahhabiten bereits vor manchen Loyalitätskonflikt gestellt. Umso eiserner hält der Klerus heute an seinen archaischen Dogmen wie dem (weltweit einzigartigen) Fahrverbot für Frauen fest, und das Königshaus, das den Bogen der Reformen nicht überspannen will, lässt ihn gewähren.
Als Verbündeter der USA im Kampf gegen den IS will Saudiarabien die aufmüpfigen Kinder des Wahhabismus in die Schranken weisen. Kürzlich schmiedete Riad sogar eine Koalition aus 34 muslimischen Staaten «gegen den Terror» – wobei es völlig offenliess, wie diese Koalition operieren wird und wer eigentlich alles unter den Terrorbegriff fällt. Um sich vom IS theologisch abzugrenzen, behelfen sich saudische Geistliche zudem mit hilflos anmutenden Argumenten: Die Extremisten-Miliz, so ihr Diskurs, sei ein Nachfolger der frühislamischen Kharijiten (eine Sekte, die als besonders blutrünstig galt). Der in Saudiarabien praktizierte Islam sei dagegen für seine Reinheit und Friedfertigkeit bekannt. Würde den Klerikern die Ironie nicht auffallen, liesse sich fast hinzufügen: ein moderater Wahhabismus.

Saturday, November 5, 2016

Wie soll Europa 800 Millionen Afrikaner versorgen?

Wie soll Europa 800 Millionen Afrikaner versorgen?

Von Gunnar Heinsohn 
Von der italienischen Küstenwache aus dem südlichen Mittelmeer gerettete Flüchtlinge aus Sub-SaharaVon der italienischen Küstenwache aus dem südlichen Mittelmeer gerettete Flüchtlinge aus Sub-Sahara
Von der italienischen Küstenwache aus dem südlichen Mittelmeer im September 2014 gerettete Flüchtlinge aus Sub-Sahara
Quelle: dpa
Ein schrumpfendes Deutschland kann die Fluchtursachen eines wachsenden Kontinents nicht bekämpfen. Es ist eine Illusion zu glauben, man könne durch Nachhilfe die Massenflucht nach Europa stoppen. 
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Ein Gedankenspiel: 400 Millionen Afrikaner aus dem Subsahara-Raum könnten Schutz und Versorgung in Europa suchen, weil sie ihr Leben daheim für unerträglich und ausweglos halten. Kein Wunder, denn von einer Milliarde Menschen (1950: 180 Millionen) sind 600 Millionen ohne Stromanschluss und die Zahl der absolut Armen (höchstens 1,90 Dollar/Tag) wuchs zwischen 1990 und 2011 von 280 auf 390 Millionen.
Im Jahr 2050 (mit 2,2 Milliarden Einwohnern) stünden – bei unverändertem Fluchtwunsch – 800 Millionen theoretisch „bereit“ für die Flucht in die EU. Dort müssten rund 450 Millionen Einheimische für sie aufkommen. Selbst wenn alle unterkämen, stiege Afrikas Bevölkerung immer noch um 400 Millionen.

Merkel verspricht Niger Millionenhilfe für Bildung 

 
Die Bundeskanzlerin ist zu Besuch in Niger, das Land ist bitterarm. Die Zusage für Soforthilfe ist deswegen gern gesehen, aber auch im europäischen Interesse. Denn Niger liegt auf Schleuserrouten. 
Quelle: Die Welt 
Während in Afrika das Durchschnittsalter bis 2050 auf nur 25 Jahre (heute 20) steigt, ächzen dann Brüssels Schutzbefohlene unter 50 Jahren. Da auch die Politik ihre Überforderung allmählich spürt, will Angela Merkel die „Geschicke Afrikas“ wenden und es in einen „Zukunftskontinent“ verwandeln. Was steht ihr da bevor?

Berlin will das Problem mit Spezialisten lösen

2015 gab es vom gesamten Kontinent einen Warenexport in Höhe von 150 Milliarden Dollar – in erster Linie Erdöl, Diamanten, Gold, Kupfer und Eisen. Allein 85 Milliarden Dollar davon entfielen auf das noch europäisch geprägte Südafrika. Die verbleibenden restlichen Staaten (940 Millionen Einwohner insgesamt) schaffen Ausfuhren von knapp 70 Milliarden Dollar, weniger als etwa die 5,4 Millionen Slowaken (74 Milliarden Dollar) schaffen.
Um diesen Rückstand abzubauen, will Berlin Spezialisten schicken. Wen aber hat man in den kommenden Jahrzehnten zur Verfügung? Europa bis zum Ural barg 2015 rund 140 Millionen Menschen unter 18 Jahren. Sie sind die Zukunft. Für 2050 werden nur noch 130 Millionen erwartet. Gesamt-Afrika (jetzt mit dem prekären arabischen Norden) hat heute 540 und 2050 rund 1000 Millionen Einwohner im selben Alter.
Die hiesigen Jugendlichen reichen nicht einmal aus, um die hiesigen Alten zu versorgen. Wie soll dann jedes dieser seltenen Geschöpfe nebenher noch vier oder (2050) acht Afrikaner für Hightech fit machen, ohne die der Schwarze Kontinent keine Zukunft gewinnt?

Zuviele Kinder bleiben unter ihren Potenzialen

In Afrika stehen alle Lehrenden vor gigantischen Herausforderungen. Schon 2007 ermittelten „Lancet“-Autoren, dass 40 bis 60 Prozent der Kinder aufgrund schlechter Ernährung und geringer Zuwendung auf immer unter ihren Potenzialen bleiben werden.
250 Millionen heute und 500 Millionen Kinder und Jugendliche um 2050 benötigen dann – womöglich dauerhaft – pädagogische und therapeutische Hilfen für sich und ihren eigenen Nachwuchs.
Doch Ex-Kolonien können aufholen. So hatten 1957 Süd-Korea – kriegsverwüstet, aber frei – und das von England emanzipierte Ghana dasselbe Pro-Kopf-Einkommen. Aus diesem 1:1 wurde 1987 ein 10:1 und bis 2015 sogar ein 20:1 für die Ostasiaten. Ihren ehemaligen Leidensgenossen empfehlen sie, bei den Hausaufgaben nicht nachzulassen.

Kennt Berlin ein paar Mathe-Kniffe?

Bei der Schülermathematikolympiade TIMSS (2011) siegten die Koreaner mit 613 Punkten, während Ghana 331 schaffte. Kennt Berlin Kniffe für weitere Verbesserungen? In neun von 16 Bundesländern verschlechterte sich zwischen 2009 und 2015 die deutsche Lesekompetenz.
Kann anderen helfen, wer daheim abrutscht? Viel wahrscheinlicher wirkt da die kaum vorstellbare Zahl von 400 und bald 800 Millionen jungen Afrikanern, die zur Migration bereit sind.
Der Autor ist Wirtschaftswissenschaftler und emeritierter Professor für Sozialpädagogik

Friday, November 4, 2016

"Diese Terrorplage wird euch wie ein Bumerang treffen"

Erdogan reagiert auf deutsche Kritik
Angela Merkel hat die Verhaftungswelle bei der türkischen Zeitung "Cumhuriyet" scharf kritisiert. Nun reagiert Präsident Erdogan.
AP/ Presidential Press Service
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat Deutschland die Unterstützung von Terroristen vorgeworfen. "Hey Deutschland, sei dir bewusst, dass diese Terrorplage euch wie ein Bumerang treffen wird", sagte Erdogan im Präsidentenpalast in Ankara.
Er mache sich Sorgen, die Bundesrepublik öffne "dem Terror die Türe". Erdogan fügte hinzu: "Man wird sich zeitlebens an euch erinnern, weil ihr den Terror unterstützt habt." Er sehe die Zukunft Deutschlands "nicht positiv".
Erdogan warf der Bundesregierung vor, seit Jahren Anhänger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, der linksterroristischen DHKP-C und der Gülen-Bewegung zu "beschützen". Die Türkei macht den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen für den Putschversuch gegen Erdogan von Mitte Juli verantwortlich. Erdogan sagte, die Türkei sei besorgt, dass Deutschland "den Schoß für Terroristen öffnet" und zum Hinterhof der Gülen-Bewegung werde.
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Die Bundesregierung wies die Vorwürfe Erdogans scharf zurück. "Ich kann die Äußerungen Erdogans zur Sicherheitslage Deutschlands überhaupt nicht nachvollziehen", sagte Außenminister Frank-Walter Steinmeier. 
Das Verhältnis zwischen Deutschland und der Türkei ist seit mehreren Monaten schwer belastet. Auch Bemühungen für einen Türkei-Besuch Steinmeiers blieben bislang ohne Erfolg. Deutschland wünsche sich "enge und konstruktive Beziehungen" zur Türkei, sagte Steinmeier. Zugleich gelte aber: "Das darf uns nicht veranlassen, ein Blatt vor den Mund zu nehmen, wenn es um die Gefährdung von Presse- und Meinungsfreiheit geht. Das haben wir nicht getan, und das werden wir auch heute nicht tun."
Erdogan verbat sich zugleich jede Einmischung in die türkische Politik. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte die neuerlichen Festnahmen von Journalisten in der Türkei am Mittwoch als alarmierend bezeichnet. Zuvor hatte der ehemalige "Cumhuriyet"-Chefredakteur, Can Dündar, im Gespräch mit der "Welt" die ersten Reaktionen der Bundesregierung als "wirklich schwach" kritisiert.

Tuesday, November 1, 2016

„Orientalische Logik“

WELT: Bürger weichen den Rechtsstaat auf
Wie tief ein talentierter Journalist sinken kann, wenn er für die Lügenpresse arbeitet, zeigt ein aktuelles Beispiel aus der WELT. Nicht nur, dass der „Investigativjournalist“ Florian Flade den Blickwinkel der Terrormiliz IS einnimmt, er beschimpft auch noch die deutschen Bürger. Kritik an den politischen Verhältnissen, die unsere Sicherheitslage verschlechtert haben, gibt es hingegen nicht.
Weiter :
#56 Regine van Cleev (31. Okt 2016 10:53) 
Dass die Angst vor dem Terror den Terror auslöse, dass Abwehrmassnahmen gegen den Terror die den Terroristen ins Konzept passe, dass politischer Protest gegen Islamisierung der Absicht der «Islamisten» entspreche, dass «wir» ihr Spiel spielen, wenn sie bekämpft werden, dieser erlesene Stuss gilt seit Jahr und Tag als eine Trumpfkarte in der Abwehr der Islamkritik. Es entspricht der linken Logik, das strafrechtliche Verfolgung von Kriminalität schädlich sei, dass man Täter am besten frei rumlaufen lässt, oder, wie der Terror“experte» Peter Neumann sagt, das «wir» auf den Terror «mit Normalität» reagieren sollen, also ihn als normal akzeptieren, bzw. so tun sollen, als existiere er nicht. Herr Flade schwimmt oben auf dieser MSM-Welle, die in den Staatsmedien schon die Normalität ist: Kritik an den laufenden Rechtsbrüchen des Regimes heisst dort «Zerstörung des Rechtsstaats» (DLF), AfD und Pegida «zerstören die Demokratie», Orban zerstört Europa usw. Das sind die «Argumente», die wie die Schmeissfliegen über dem Kuhfladen (frei nach Nicolaus Fest) der der Medienlügen schwirren.
#52 Biloxi (31. Okt 2016 10:51) 
Also sagt er im Artikel quasi: „Gäbe es keine AfD und keine Pegida, der Islamterror in Form von islamischer Staat hätte gar keine Angriffsfläche [„Bruchstellen“] und würde sich mehr oder weniger in Nichts auflösen.“
Exakt! Das ist ebenso absurd wie perfide.

„Orientalische Logik“ möchte ich das mal nennen: Schuld ist immer jemand anderer, meine Taten sind immer gerechtfertigt. An den hiesigen Türken kann man das seit Jahrzehnten studieren.
#53 Babieca (31. Okt 2016 10:51) 
Es sind dieselben ausgeleierten, durch die Realität wieder und wieder widerlegten Phrasen, die nach 9/11 gedroschen wurden. damals war es „Al Kaida“ statt „IS“. Beides – daß hier lediglich Moslems waren, die Mohammeds Aussage „Ich wurde siegreich durch Terror“ umsetzten, wurde sorgsam umgangen. Damals, vor 15 Jahren, wurde das Märchen „Islamisten haben den Islam gekapert“ in die Welt gesetzt.
Islam ist Islam.
weitere [...]

When vicious, lazy, muslim thugs scream & shout, & threaten violence, the German people cave in

"Yesterday, at the hospital in Germany where I work,we had a meeting about how the influx of muslim immigrants from the middle east is simply unsustainable. Walk in Health Clinics cannot handle emergencies, being overwhelmed by the sheer numbers of serious health emergencies, they are starting to send everything to the hospitals.
Many muslims are refusing treatment by female staff here in Germany. The muslim men make sick, crude comments and overtures to the female staff members, because to them any non-muslim woman is a whore or a future slave. After brief exposure to these cruel, sadistic, female hating beats, we, women, are refusing to go among those animals, especially the muslim men from Africa. 
Relations between the female hospital staff and muslim immigrants are going from bad to worse. Since, the assault and unreported rapes of German women last weekend migrants going to the hospitals must be accompanied by police with K-9 units.
Very high numbers of migrants have AIDS, syphilis, open TB and many exotic diseases that we, in Europe, do not know how to treat them. 
If they receive a prescription in the pharmacy, when they learn they have to pay cash they become violent. They were told in the middle east that everything in Germany would be free. Everything would be handed to them on a silver platter. 
Finding out that they MUST pay for certain things leads to loud, violent, outbursts, especially when it is about drugs for the children. Many of these muslim immigrants kidnapped children, so that, their social benefits would be higher once they landed in Germany.
Finding that they would have to pay for the children's drugs, they gave up the ruse and abandoned the children with pharmacy staff with the words: "So, cure them here yourselves!" 
Now, the police are not just guarding the clinics and hospitals, but also large pharmacies.
Truly we said openly: Where are all those who had welcomed in front of TV cameras, with signs at train stations?! Yes, for now, the border has been closed, but a million of them are already here and we will definitely not be able to get rid of them.
Until now, the number of unemployed in Germany was 2.2 million. Now it will be at least 3.5 million or higher. Most of these people are completely unemployable. A infinitesimal bare minimum of them have any education. What is more, their women usually do not work at all. I estimate that one in ten is pregnant with many children in tow. 
Hundreds of thousands of them have brought along infants and little kids under six, many emaciated and neglected. If this continues and German re-opens its borders, I'm going home to the Czech Republic. Nobody can keep me here in this situation, not even double the salary than at home. I went to Germany, not to Africa or the Middle East.
Even the professor who heads our department told us how sad it makes him to see the cleaning woman, who for 800 Euros a month cleans every day for years. She has to pick up the refuse the muslim men discard every where they go. She has to serve the young muslim men in the hallways who stand there with their hand outstretched, demanding everything for free, and when they don't get it they throw a fit.
They know Germany and her citizens are very civilized. Add to that the world is watching, so these vicious, lazy, muslim youths know if they scream shout, and threaten violence, the German people will cave in. 
I tell you, no one who has not come in contact with them has any idea what kind of animals they are, especially the ones from Africa, and how the muslim men and women act superior to our staff who are Christian. They look down upon us, verbally deride our Christian values and then demand that their every wish be granted immediately. 
f, Germans with our generous nature cannot handle this, then the rest of Europe will be total chaos. 
For now, the local hospital staff has not come down with the diseases they brought here, but, with so many hundreds of patients every day - this is just a question of time.
In a hospital near the Rhine, migrants attacked the staff with knives after they had handed over an 8-month-old on the brink of death, which they had dragged across half of Europe for three months before seeking medical attention. The child died in two days, despite having received top care at one of the best pediatric clinics in Germany. The physician had to undergo surgery and two nurses are in the ICU. Nobody has been, and no one will be punished.
"Yesterday, at the hospital in Germany where I work,we had a meeting about how the influx of muslim immigrants from the middle eas...
BOBBYANDING.COM|BY GABRIEL